Finanzratgeber Kirch

Branchen- und produktneutrale Finanzinformationen, Tipps zum Geld sparen und verdienen

Schärfere Regelungen für strafbefreiende Selbstanzeige

Freitag 14. Januar 2011 von Wolfgang

Selbstanzeige

 

Foto: Bundesministerium der Finanzen

 

Wer Steuern hinterzieht, handelt unrecht. Wer sich besinnt, dem wird verziehen. So funktioniert das Prinzip der strafbefreienden Selbstanzeige.

Doch werden mit dem Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung die Regeln für das Besinnen neu bestimmt.

So soll künftig Straffreiheit durch Selbstanzeige nur noch dann eintreten, wenn mit der Selbstanzeige die Besteuerungsgrundlagen aller in Frage kommenden Steuerarten vollständig und zutreffend nacherklärt werden. Damit werden Steuerhinterzieher, die sich bisher nur „scheibchenweise“ je nach Stand der Ermittlungen besonnen haben, künftig nicht mehr mit Straffreiheit belohnt.

Außerdem wird der Zeitpunkt vorverlegt, ab dem…

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Neuregelung zur Abziehbarkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer

Donnerstag 4. November 2010 von Wolfgang

geld-1

 

Ausnahmeregelung, soweit kein anderer Arbeitsplatz vorhanden ist.

Am 28. Oktober 2010 hat der Deutsche Bundestag in zweiter und dritter Lesung des JStG 2010 die Neuregelung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG zur steuerlichen Abziehbarkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer beschlossen.

Im Jahre 2007 waren die Möglichkeiten, diese Aufwendungen als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abzuziehen, erheblich eingeschränkt worden. Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts müssen Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer aber auch dann steuerlich abziehbar sein, wenn…

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Fragen und Antworten zur Absetzbarkeit von Arbeitszimmern

Freitag 20. August 2010 von Wolfgang

recht

Was bedeutet die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für die Steuererklärung?

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer auch steuerlich abziehbar sein müssen, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Bisher gab es nur die Möglichkeit, Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als Betriebsausgaben oder Werbungskosten anzusetzen, wenn das Arbeitszimmer den “Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit” darstellt. Insofern wird die Regelung nun um eine weitere Möglichkeit ergänzt. Hierzu hat das Bundesfinanzministerium folgende Informationen bereitgestellt:

Wer profitiert von der neuen Möglichkeit?
Diejenigen, die in ihrem Betrieb kein Arbeitszimmer haben und im häuslichen Arbeitszimmer auch ihre betriebliche bzw. berufliche Tätigkeit ausüben.

Auch Lehrer, die im Klassenzimmer unterrichten und denen kein…

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Steuerermäßigung für Handwerks- und haushaltsnahe Dienstleistungen

Mittwoch 21. April 2010 von Wolfgang

Finanzministerium

Logo des Bundesfinanzministeriums

 

Seit dem 1. Januar 2009 werden haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen stärker steuerrechtlich gefördert als zuvor. Welche Beschäftigungsverhältnisse und Leistungen steuerlich geltend gemacht werden können, wurde nun in einem Anwendungsschreiben des Bundesministeriums der Finanzen genauer ausgeführt.

Zum 1. Januar 2009 sind zur stärkeren Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen zahlreiche Steuererleichterungen vereinfacht und erheblich ausgeweitet worden, die besonders Familien entlasten und das Handwerk in der Krise stützen sollen.

Gesetzlich wurden die Verbesserungen im Maßnahmenpaket „Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung“ und dem…

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Informationsaustausch in Steuersachen mit den Bahamas

Mittwoch 14. April 2010 von Wolfgang

Bundesminister der Finanzen Dr

Bundesminister der Finanzen Dr. Wolfgang Schäuble Foto: Bundesministerium der Finanzen

 

Der deutsche Botschafter auf den Bahamas, Jürgen Engel, und der Außenminister und stellvertretende Premierminister der Bahamas, Theodore Brent Symonette, haben am 9. April 2010 in Nassau ein Abkommen über den Informationsaustausch in Steuersachen unterzeichnet.

Hierzu erklärt das Bundesministerium der Finanzen:

Das Abkommen über Informationsaustausch zwischen Deutschland und den Bahamas gewährt deutschen Finanzbehörden Zugang zu Informationen, die zur Durchführung des deutschen Steuerrechts erforderlich sind. Dazu können Bankinformationen und Informationen über die Eigentumsverhältnissen an juristischen Personen und anderen Rechtsgebilden gehören. Der Zugang zu Informationen ist nicht…

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Abfindungsversteuerung – Besser mit Steuerberater

Mittwoch 7. April 2010 von Wolfgang

tipps

Der deutsche Arbeitsmarkt ist trotz der Wirtschaftskrise erstaunlich stabil geblieben. Ein großer Anteil an diesem erfreulichen Umstand wird der Verlängerung der Bezugsfrist für Kurzarbeitergeld auf 24 Monate zugeschrieben. Es bleibt zu befürchten, dass nach dem Auslaufen des Kurzarbeitergeldes viele Betriebe dazu übergehen werden, Mitarbeitern zu kündigen. Für die Betroffenen stellt auch die Frage, ob man mit einer Abfindung rechnen und diese auch behalten kann.

Es hält sich hartnäckig die Meinung, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber stehe dem Arbeitnehmer stets eine Abfindung zu. Diese Annahme ist leider nicht richtig, vielmehr bildet die Zahlung einer Abfindung eine Ausnahmesituation. Häufig basiert die Zahlung einer Abfindung auf einer getroffenen Vereinbarung zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber. Eine solche Vereinbarung kann hierbei bereits im Arbeitsvertrag enthalten sein oder aber…

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Informationsaustausch in Steuersachen mit St. Vincent und den Grenadinen

Mittwoch 31. März 2010 von Wolfgang

Bundesminister der Finanzen Dr

Bundesfinanzminster Dr. Wolfgang Schäuble Foto: Bundesministerium der Finanzen

 

Der deutsche Botschafter in London, Georg Boomgaarden, und der High Commissioner von St. Vincent und den Grenadinen in London, Cenio Lewis haben am 29. März 2010 in London ein Abkommen über den Informationsaustausch in Steuersachen unterzeichnet.

Hierzu erklärt das Bundesministerium der Finanzen:

Das Abkommen über Informationsaustausch zwischen Deutschland und St. Vincent und den Grenadinen gewährt deutschen Finanzbehörden Zugang zu Informationen, die zur Durchführung des deutschen Steuerrechts erforderlich sind. Dazu können Bankinformationen und Informationen über die Eigentumsverhältnissen an juristischen Personen und anderen Rechtsgebilden gehören. Der Zugang zu Informationen ist nicht…

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Einliegerwohnung: Das Vorsorge-Plus

Montag 25. Januar 2010 von Wolfgang

5554 219Foto:BHW Bausparkasse Quelle:Postbank

Ein echtes Multitalent in punkto Altersvorsorge: Eine Einliegerwohnung kann in der Darlehensphase die monatliche Belastung reduzieren und schafft später Wohnraum für Pflegekräfte.
Aus Kostengründen entscheiden sich immer mehr Baufamilen, eine Einliegerwohnung in den Neubau einzuplanen. Das macht Sinn, denn eine Einliegerwohnung bietet mehrere Vorteile. Nicht nur, dass die Mieteinnahmen eine willkommene Hilfe während der Finanzierungsphase bilden. Die Einliegerwohnung sichert zudem attraktive Steuervergünstigungen. So können die Schuldzinsen und Unterhaltungskosten für die Wohnung ebenso steuerlich geltend gemacht werden wie Abschreibungen für den vermieteten Gebäudeteil.

Allerdings müssen die formalen Anforderungen…

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BFH erleichtert steuerlichen Abzug für behindertengerechte Umbauten

Freitag 8. Januar 2010 von Wolfgang

tipps-10Kosten mindern das zu versteuernde Einkommen

Aufwendungen für den behindertengerechten Umbau selbstgenutzter Immobilien können in Zukunft einfacher steuerlich geltend gemacht werden. Das berichtet die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland unter Hinweis auf eine Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH, Az. VI R 7/09).

Nach dem BFH-Urteil könnten die Umbaukosten als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend gemacht werden, wenn durch eine Behinderung eine Zwangslage entstehe, die die Umbaumaßnahmen unausweichlich machten. Auch wenn die Umbauten durch nicht behinderte Bewohner genutzt werden könnten, seien die Kosten anzuerkennen. Außerdem seien…

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Vereinbarung zum steuerlichen Auskunftsaustausch mit Luxemburg unterzeichnet

Samstag 12. Dezember 2009 von Wolfgang

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Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble Foto:Bundesministerium der Finanzen

 

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und sein luxemburgischer Amtskollege, Schatzminister Luc Frieden, haben gestern auf Schloss Senningen bei Luxemburg ein Protokoll unterzeichnet, mit dem das Doppelbesteuerungsabkommen beider Staaten aus dem Jahr 1958 geändert wird.

Hierzu erklärt das Bundesministerium der Finanzen:

Durch das Änderungsprotokoll soll das geltende Abkommen an den aktuellen Standard der OECD zum steuerlichen Auskunftsaustausch angepasst werden. Das…

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Rentner können Krankheitskosten von der Steuer absetzen

Dienstag 10. November 2009 von Wolfgang

geld-1Medikamente, Zahnersatz, Brille, Hörgerät und häufige Arztbesuche. Im Rentenalter können die Ausgaben für die Gesundheit stark steigen.
„Rentner können aber ebenso wie Arbeitnehmer Krankheitskosten bei ihrer Steuererklärung geltend machen“, macht die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. aufmerksam.

Absetzbar sind sämtliche Kosten, die in Folge einer Krankheit oder ärztlichen Behandlung entstanden sind. Dazu zählen die Kosten für eine Brille oder ein Hörgerät ebenso wie der Eigenanteil beim Zahnarzt oder der Krankengymnastik und die Zuzahlungen bei Medikamenten. Auch die Praxisgebühr können…

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Versicherungsgelder sind keine Betriebseinnahmen

Freitag 23. Oktober 2009 von Wolfgang

recht-194Arbeitsunfälle können immer und überall passieren. Besonders hart trifft es diejenigen, die selbstständig sind und durch die unfallbedingte Berufsunfähigkeit finanzielle Ausfälle oder gar Zusatzkosten haben. Wer eine Praxisausfallversicherung hat, ist auf der sicheren Seite. Die fortlaufenden Kosten, wie z. B. Miete und Personlakosten werden von der Versicherung ersetzt. Außerdem sind diese Versicherungsleistungen nicht als Betriebseinnahmen zu versteuern stellte der Bundesfinanzhof jetzt klar. Eine selbstständige Ärztin war unfallbedingt drei Jahre auf eine Praxisvetretung angewiesen und hatte die Versicherung dafür aufkommen lassen. Das Finanzamt wollte…

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Steuern: Großes Sparpotenzial für Rentner

Freitag 2. Oktober 2009 von Wolfgang

In diesen Tagen erwarten viele Ruheständler beunruhigt den Steuerbescheid ihrer Finanzbehörde, denn im großen Stil wurden Überprüfungen zu den steuerlichen Verpflichtungen der Rentner angekündigt. Viele fürchten hohe Nachforderungen. Dabei gibt es für die älteren Steuerzahler zahlreiche Möglichkeiten, Steuern zu sparen. ARAG Experten erklären, wie hoch die Steueranteile ausfallen und wo das Finanzamt ein Auge zudrückt.

Rund drei Viertel der Rentner sind ohnehin steuerbefreit. Neu ist, dass alle Rententräger ab dem 01.10.2009 verpflichtet sind, die Finanzämter über ausgezahlte Renten zu informieren – auch rückwirkend bis 2005 ! Von der Steuer betroffen sind nur diejenigen, die außerordentlich hohe Altersversorgungen und zudem Nebeneinkünfte aus Kapitalerträgen oder Miete erhalten. Zu einer Steuererklärung verpflichtet sind Rentner, deren…

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Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Fondssparern droht Anlagefalle – Erhöhte Aufmerksamkeit für Anleger

Donnerstag 24. September 2009 von Wolfgang

Anleger müssen in diesen Wochen besonders aufmerksam sein, wenn sie Post von ihrem Fondsanbieter erhalten und ihnen die Schließung eines Fonds mitgeteilt wird.

Dies kann den Investor unter Umständen in Zugzwang bringen.

„Grundsätzlich ist die Verschmelzung eines Fonds mit einem ähnlich anderen steuerneutral. Wird der Fonds dagegen aufgelöst und der Anleger legt das Geld wieder an, fällt dieser Teil des Vermögens unter die Abgeltungssteuer“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf einen Pressebericht der FAZ.

Der Anleger muss genau schauen, ob…

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Kategorie: Kapitalanlagen | Keine Kommentare »

Solaranlagen auf dem eigenen Dach – Stromeinspeisung löst Einkommen- und Umsatzsteuerpflicht aus

Freitag 24. Juli 2009 von Wolfgang

Wer eine Solaranlage zur Stromerzeugung in die eigene Immobilie einbaut, sollte einige steuerliche Regeln beachten. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin. Private Hauseigentümer werden vielfach steuerlich zum Unternehmer, wenn sie selbst produzierten Strom zumindest teilweise in das öffentliche Stromnetz leiten und dafür vom Netzbetreiber Geld erhalten. Sie sind verpflichtet, ihre gewerbliche Tätigkeit beim Finanzamt anzuzeigen. Ein Gewerbe muss dagegen regelmäßig nicht angemeldet werden.

Folgende steuerlichen Regelungen sind zu beachten:

Einkommensteuer Die Einnahmen aus der Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz sind einkommensteuerpflichtig. Der private Betreiber muss diese in seiner Steuererklärung angeben (Anlage GSE zur Steuererklärung). Ausgaben, die durch den Betrieb der Fotovoltaikanlage entstehen, können als Werbungskosten abgezogen werden. Liegt der Gewinn jährlich bei weniger…

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Gut gegessen und Steuern gespart

Dienstag 28. April 2009 von Wolfgang

geld-1Wer Mitarbeiter oder Geschäftspartner zum Essen einlädt, kann die Ausgaben oftmals von der Steuer absetzen. Dabei müssen aber einige Regeln eingehalten werden. ARAG Experten nennen die wichtigsten Fakten, damit es später keinen Ärger mit dem Finanzamt gibt.

+ Wer kann Bewirtungskosten absetzen? +
Unternehmen können generell die Kosten für eine Bewirtung von Geschäftspartnern als Betriebsausgaben geltend machen. Die Rechtssprechung geht davon aus, dass durch die Geschäftsanbahnung Einnahmen erzielt werden; die Ausgaben können also steuerlich geltend gemacht werden, weil daraus Einnahmen entstehen, die dann wiederum steuerpflichtig sind. aber auch Angestellte können unter bestimmten Umständen Bewirtungskosten privat geltend machen, dann allerdings als Werbungskosten. Finanzämter erkennen Bewirtungskosten als Werbungskosten relativ problemlos an, wenn der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehalts als variablen Lohn erhält. Der Bundesfinanzhof urteilte aber, dies sei zwar ein wichtiges Indiz dafür, solche Ausgaben zu akzeptieren. Im Umkehrschluss könne der Fiskus den…

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