Freitag 30. Juli 2010 von Wolfgang

Seit 2007 konnten Aufwendungen für häusliche Arbeitszimmer nur von der Steuer abgesetzt werden, wenn das Zimmer den Mittelpunkt der gesamten Arbeit darstellte. Die Regelung betraf vor allem Lehrer, die zwar zu Hause arbeiten müssen, aber deren Arbeitsmittelpunkt nach wie vor die Schule darstellte. Diese Regelung hat das Bundesverfassungsgericht nun gekippt.
Verschärfung ist verfassungswidrig
Die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer müssen dem aktuellen Beschluss zufolge umfangreicher steuerlich absetzbar sein als bislang. Das geltende Steuerrecht sei verfassungswidrig, entschieden die obersten deutschen Richter und kippten die oben genannte Verschärfung im Steuerrecht. Laut ARAG Experten müssen Aufwendungen nun für häusliche Arbeitszimmer auch dann von der Steuer abgesetzt werden können, wenn das Zimmer nicht den Mittelpunkt der gesamten Arbeit darstellt. Voraussetzung sei, dass…
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags:
absetzbarkeit,
Aufwendungen für häusliche Arbeitszimmer,
Steuer
Kategorie: Recht |
Keine Kommentare »
Freitag 4. Juni 2010 von Wolfgang

“Wer nach dem 01. Januar 2005 eine private Rentenversicherung abgeschlossen hat, sollte sich jetzt seinen laufenden Vertrag noch einmal genau ansehen”, empfiehlt Andrea Heyer, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. “Insbesondere bei fondsgebundenen Rentenversicherungen kann sich mit Blick auf eine steuerliche Begünstigung in der Auszahlungsphase Änderungsbedarf ergeben.”
Eine solche Vertragsumgestaltung muss gegebenenfalls bis zum 30. Juni 2010 erfolgt sein.
Normale private Rentenversicherungen werden in Bezug auf die Altersvorsorge in der Auszahlungsphase steuerlich begünstigt. Es wird nämlich nur der…
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags:
Private Rentenversicherung,
Steuer,
Auszahlungsphase
Kategorie: Altersvorsorge |
Keine Kommentare »
Dienstag 1. Juni 2010 von Wolfgang
Urteil: Geht während des Hausbaus der Bauträger pleite, kann der Bauherr seinen daraus entstandenen Verlust nicht von der Steuer absetzen.
Geht beim Eigenheimbau unerwartet der Bauträger pleite, so kann der Bauherr seine Verluste nicht als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (Az.: 2 K 1029/09).
Im verhandelten Fall leisteten Bauherren 44.000 Euro Vorkasse für ein Haus, das 220.000 Euro kosten sollte. Noch bevor mit dem Bau begonnen wurde, meldete der Bauträger Insolvenz an – das gezahlte Geld war für den Bauherrn verloren. Kurze Zeit später beauftragte er einen anderen Bauträger mit der Errichtung des Hauses, der jedoch 13.000 Euro mehr für seine Leistungen verlangte.
Um seinen Verlust zumindest etwas zu begrenzen, wollte der…
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags:
Bauträger,
Insolvenz,
Steuer
Kategorie: Recht |
Keine Kommentare »
Dienstag 29. Dezember 2009 von admin
Eine Glatze kann auch sehr attraktiv machen – wie man nicht nur am Beispiel Prominenter sehen kann. Foto: djd/Arcon International
Kahl kostet
Die Kosten für Haarersatz stellen keine “außergewöhnliche Belastung” dar und können deshalb nicht von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in Neustadt an der Weinstraße festgestellt (AZ 2 K 1928/08). In dem Urteil ging es um einen 65-jährigen Mann, der in seiner Einkommenssteuererklärung Aufwendungen in Höhe von 850 Euro für den Kauf eines künstlichen Haarteils angegeben hatte.
Herrentoupets können also, wie das Beispiel des 65-Jährigen zeigt, eine beachtliche finanzielle Belastung darstellen….
Den ganzen Beitrag lesen »
Tags:
Einkommensteuer außergewöhnliche Belastung,
Steuer
Kategorie: Verbrauchertipps |
Keine Kommentare »