Dienstag 1. Juni 2010 von Wolfgang
Urteil: Geht während des Hausbaus der Bauträger pleite, kann der Bauherr seinen daraus entstandenen Verlust nicht von der Steuer absetzen.
Geht beim Eigenheimbau unerwartet der Bauträger pleite, so kann der Bauherr seine Verluste nicht als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (Az.: 2 K 1029/09).
Im verhandelten Fall leisteten Bauherren 44.000 Euro Vorkasse für ein Haus, das 220.000 Euro kosten sollte. Noch bevor mit dem Bau begonnen wurde, meldete der Bauträger Insolvenz an – das gezahlte Geld war für den Bauherrn verloren. Kurze Zeit später beauftragte er einen anderen Bauträger mit der Errichtung des Hauses, der jedoch 13.000 Euro mehr für seine Leistungen verlangte.
Um seinen Verlust zumindest etwas zu begrenzen, wollte der…
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Montag 28. Dezember 2009 von Wolfgang
Durch Deutschland rollt eine Insolvenzwelle. Verglichen mit dem vergangenen Jahr stiegen die Firmenpleiten in den ersten acht Monaten um 15,5 Prozent auf 21.807 Insolvenzen. Für die Beschäftigten heißt es dann schnell handeln, um ihre finanziellen Ansprüche zu sichern
Auf den Fluren wurde schon lange getuschelt? Der Chef ist kaum noch zu sprechen? Für die meisten Beschäftigten kommt die betriebliche Insolvenz nicht über Nacht. Gerüchte verdichten sich zur Wahrheit: Das Unternehmen muss Insolvenz anmelden. Dies ist dann der Fall, wenn der Betrieb zahlungsunfähig ist, wenn die Zahlungsunfähigkeit mangels
Liquidität droht oder wenn es überschuldet ist. Dann wird beim Amtsgericht ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren gestellt. Nun prüft das…
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Montag 21. Dezember 2009 von Wolfgang
In Zeiten der Wirtschaftskrise stellt sich gerade auch für Ausbildungsverhältnisse, die nach Ablauf der Probezeit seitens der Ausbilder grundsätzlich nur noch mit wichtigem Grund kündbar sind, die Frage, welche Besonderheiten bei Kurzarbeit und Insolvenz bestehen. ARAG Experten geben Antworten.
Das Ausbildungsverhältnis in der Kurzarbeit
Grundsätzlich ist im Berufsbildungsgesetz (BBiG) keine Kurzarbeit vorgesehen. Es sollte für Auszubildende möglichst nicht zur Kurzarbeit kommen, um den Ausbildungszweck erfüllen zu können. Es sind daher zunächst alle Maßnahmen auszuschöpfen, um die Ausbildung während der Kurzarbeit zu gewährleisten, beispielsweise eine Versetzung in andere Abteilungen, die Durchführung besonderer Ausbildungsveranstaltungen oder ein Umstellung des Ausbildungsplanes, indem…
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Donnerstag 22. Oktober 2009 von Wolfgang
Jetzt ist es amtlich: Quelle, das größte Versandhaus Deutschlands, ist pleite und wird liquidiert. Die Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft; im schlimmsten Falle droht der gesamten Region um Nürnberg ein wirtschaftliches Desaster. Das bedeutet die Quelle-Pleite für den Verbraucher:
Bereits erhaltene Waren müssen selbstverständlich bezahlt werden! Es ist ja gerade die Aufgabe des Insolvenzverwalters, alle Außenstände des Unternehmens beizutreiben.
Auch Kunden mit Verpflichtungen aus Ratenzahlungsverträgen müssen ihre Raten weiterhin zahlen. Denn diese Verträge sind in der Regel mit Banken geschlossen und bleiben somit…
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Mittwoch 10. Juni 2009 von Wolfgang
Der Fall ist aus dem Leben gegriffen: Der neue PC quittiert mitten in der Diplomarbeit seinen Dienst oder der Chef ist nebst Gattin zum Abendessen geladen und der neue Herd streikt. Doch der Dämpfer in Sachen Karriereplanung ist nur eine Seite des Problems. Die andere ist, rasch und unentgeltlich Ersatz für das gerade erst erworbene Gerät zu bekommen. Denn auch dieses Vorhaben entpuppt sich oft als kompliziert. Zum Glück sind Garantie und Gewährleistung vertraglich und juristisch klar geregelt. Aber was ist, wenn die Gewährleistungspflichtigen Pleite gehen? Mit Insolvenzen von Herstellern und Händlern muss in Krisenzeiten schließlich gerechnet werden. ARAG Experten geben Tipps, was man in derartigen Fällen tun kann.
+ Insolvenz des Herstellers +
Macht ein Hersteller Pleite, sieht es erst einmal für den Händler schlimm aus: Laut ARAG Experten muss er dann nämlich die Gewährleistungsansprüche der Kunden bedienen ohne vom Hersteller einen Ausgleich zu erhalten.
+ Insolvenz des Händlers +
Geht andererseits der Händler in Konkurs, so hat oft der Kunde das Nachsehen. Soweit er gegen den insolventen Händler eine Geldforderung hat, z. B. bei einer nachträglich vereinbarten Preisminderung, bleibt ihm nichts anderes übrig, als…
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