Kostenlose Girokonten versprechen oft mehr als sie halten
Montag 12. Juli 2010 von Wolfgang

Der Teufel steckt im Detail
Ob Großbank oder Direktbank, regionale Genossenschaftsbank oder Sparkasse, sie alle werben mit Gratiskonten. Doch nicht jedes Modell ist wirklich kostenfrei. Ein Vergleich der zahlreichen Angebote lohnt sich in jedem Fall. So ist es möglich, 100 Euro und mehr pro Jahr zu sparen, wenn einige Punkte beachtet werden.
Glaubt man der Werbung der Banken, ist nichts einfacher, als ein kostenloses Girokonto zu eröffnen. Doch bei vielen Kontomodellen steht hinter dem vordergründigen Gratisangebot ein dickes „Aber“. Ein Konto ist nämlich nur dann wirklich kostenlos, wenn die Bank weder Gebühren für die Kontoführung noch für die Girocard verlangt. Gerade für die Plastikkarten jedoch verlangen die meisten Geldinstitute Aufschläge. Auch dürfen die Banken keine Bedingungen an die Kunden stellt. Doch viele tun dies: So fordern einige beispielsweise kontinuierliche Geldeingänge, die…
Überweisung des Geldes in einer Summe, den Kauf von Genossenschaftsanteilen, einen Sparplan mit monatlich 25 Euro Einzahlung, ein regelmäßiges Guthaben bei der kontoführenden Bank oder sie begrenzen die monatlichen Buchungen. Wer eine dieser Bedingungen nicht erfüllen kann oder will, muss zahlen.
Wer Geld bei der Kontoführung sparen möchte, sollte zunächst mit einem Berater der Hausbank sprechen und diesem sein Wechselvorhaben mitteilen. Häufig macht dieser daraufhin ein deutlich besseres Angebot. Der Vorteil: Man erhält keine neue Kontonummer, was für die meisten Kunden das größte Hemmnis bei einem Bankwechsel ist. Denn anders als bei Telekommunikationsunternehmen ist die Mitnahme der Kontonummer bei Banken bisher noch nicht möglich.
Der einfachste Weg zum gebührenfreien Konto geht wohl übers Internet. Fast alle Banken bieten inzwischen ein sicheres Onlinebankingverfahren an. Und viele der rundum kostenlosen Angebote sind Onlinekonten. Sie unterscheiden sich darin, wie der Kunde die Transaktionsnummer (Tan) bekommt, mit der er eine Überweisung freigibt: Es gibt die mobile beziehungsweise SMS-Tan aufs Handy, die per Kartenleser erzeugte eTan plus und HBCI/FinTS mit Kartenleser und Software. (wk/geld.de)
Tags:kostenlos, Girokonto, KontomodelleVerwandte Artikel
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 12. Juli 2010 um 10:05 und abgelegt unter Geld sparen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.













