Versicherungswechsel bei Neuwagenkauf kann sich lohnen
Freitag 12. März 2010 von Wolfgang
Wechsel der Kfz-Versicherung bei Neuwagenkauf jederzeit möglich
Große Preisunterschiede bei Versicherern von bis zu 179 Prozent
Autofahrer, die sich in diesen Tagen für einen Neuwagenkauf interessieren, sollten die Gelegenheit nutzen und ihre bisherige Kfz-Versicherung eingehend prüfen. In vielen Fällen lohnt der Versicherungsvergleich und kann den zukünftigen Neuwagenbesitzern Kostenvorteile von mehreren Hundert Euro im Jahr bringen. So gibt es nach Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de gerade im Neuwagenbereich erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Versicherungsunternehmen von aktuell bis zu 64 Prozent.
Im Rahmen des aktuellen Versicherungsvergleichs hat toptarif.de für zwei Nutzerprofile die Preise der beliebtesten Neuwagen des Monats Februar in acht Fahrzeugklassen untersucht. Grundlage für die Auswahl der Kfz-Modelle sind die…
Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zu den jeweiligen Verkaufszahlen in den einzelnen Fahrzeugsegmenten.
„In allen getesteten Fällen liegen die Preise zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot um mehr als 100 Prozent auseinander”, erklärt Versicherungsexperte Thorsten Bohg von toptarif.de. „Das heißt, dass bei einem teuren Versicherer für ein identisches Leistungspaket mehr als doppelt so hohe Beiträge im Jahr gezahlt werden müssen als bei einem günstigen Anbieter.”
So kann zum Beispiel eine Münchener Familie mit zwei Kindern einen neuen VW Polo beim Direktversicherer Direct Line bereits ab 268 Euro inklusive Vollkaskoschutz versichern. Beim teuersten Anbieter kostet das gleiche Versicherungspaket 688 Euro, ein Preisunterschied von 420 Euro. Noch weiter auseinander gehen die Beträge bei Mittel- und Oberklassewagen und höheren Jahresfahrleistungen. Beispiel Mercedes: Für einen alleinstehenden Vielfahrer aus Berlin werden bei der HDI24 jährlich 921 Euro für die neue E-Klasse in der Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung fällig. Das teuerste Angebot bei gleichem Versicherungsschutz liegt hingegen fast dreimal so hoch bei 2.566 Euro. Die Preisdifferenz zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter beträgt somit stolze 1.645 Euro bzw. 179 Prozent.
„Generell besteht für Autofahrer die Möglichkeit, bei einem Fahrzeugwechsel oder -kauf zu einem günstigeren Versicherer zu wechseln”, macht Bohg deutlich. „Gerade bei Neuwagen sollte das Versicherungspaket zudem einen umfangreichen Schutz bieten.” Sinnvoll sind neben dem obligatorischen Vollkaskoschutz auch eine möglichst lange Neuwertentschädigung von mindestens 12 Monaten, erhöhte Deckungssummen im Haftpflichtfall, Schutzbriefleistungen, verbesserte Deckungsleistungen bei Wildschäden und der Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit.
„Eine weitere Möglichkeit, die Kosten zu drücken, besteht in der Zahlungsweise der Versicherungsprämie”, hebt Bohg hervor. „Wer in der Lage ist, die anfallenden Versicherungskosten für das Auto mit einer jährlichen Einmalzahlung zu begleichen, der kann die Beiträge gegenüber einer vierteljährlichen Zahlungsweise im Regelfall um weitere 5 Prozent reduzieren.” (wk/toptarif.de)
Tags:sparen, Schutzpaket, Kfz-Versicherung, VersicherungsvergleichVerwandte Artikel
Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 12. März 2010 um 09:12 und abgelegt unter KFZ-Versicherung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.













