Aktienmarkt 11.3.2010
Freitag 12. März 2010 von Wolfgang
Trotz einiger Unternehmensgewinnberichte erlebten die europäischen Aktienbörsen am gestrigen Handelstag einen relativ ruhigen Verlauf. Von der Makroseite belasteten die chinesischen Inflationszahlen, die Befürchtungen um weitere Straffungen der Geldpolitik Nahrung gaben. Von dem geringer als erwarteten Handelsbilanzdefizit und den Erstanträgen in den USA gingen keine größeren Impulse aus. Größter Kursgewinner waren VW Vz. (+7,7%) nach positiv aufgenommenen Jahreszahlen und der Aussicht, dass die angestrebte Kapitalerhöhung niedriger als vom Markt
erwartet ausfallen wird. Dagegen war die Reaktion auf die Zahlen von BMW (+1,3%) vergleichsweise verhalten, hier wurde die Dividende positiv hervorgehoben. K+S (-2,7%) hingegen lag nach der Vorlage des Jahresergebnisses am Ende der Dax-Performanceliste. Vor allem die operative Marge wurde enttäuscht aufgenommen. Im Euro STOXX standen nach den deutschen Gewinnberichten vor allem…
Automobile (+1%) im Fokus. Negativ entwickelten sich Grundstoffe (1,1%) und Banken (-0,9%). Im Gegensatz dazu stellten die Finanztitel an der Wall Street den stärksten Sektor (+0,9%), sie profitierten vom Scheitern überparteilicher Verhandlungen um eine Finanzmarktreform im Senat. Besonders Citigroup (+5,6%) konnte nach einem Pressekommentar über die Wachstumsaussichten im Kerngeschäft steigen. In Asien herrschen heute Morgen gemischte Tendenzen. Einzig der Nikkei kann sich wegen des schwächeren Yen etwas stärker in Szene setzen. Die Eröffnung sollte nach den späten US-Gewinnen heute etwas fester ausfallen. Mit den US-Einzelhandelszahlen und der Verbraucherstimmung (Uni Michigan) rücken Makrodaten in den Blickwinkel. (Marketingmitteilung Commerzbank)
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 12. März 2010 um 09:33 und abgelegt unter Kapitalanlagen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.













