Aktienmarkt 23.2.2010
Mittwoch 24. Februar 2010 von Wolfgang
Mit deutlichen Kursverlusten und nahe der Tagestiefs gingen gestern die europäischen Aktienmärkte aus dem Handel. Die anfänglichen Kursgewinne währten nur kurz. Der schwächer als erwartet ausgefallene Ifo-Geschäftsklimaindex ließ im Handelsverlauf genauso Abgabedruck aufkommen wie das unter den Erwartungen liegende US Verbrauchervertrauen. Auf der Einzelwertebene ließen Ausblick und Dividendenkürzung die Titel von Merck KGaA (-10%) einbrechen, während die Anleger bei der Commerzbank (-6,5%) den Verlust für das 4.Quartal abstraften. Dies und Sorgen um die Auswirkungen einer möglicherweise stärkeren Regulierung sorgten dafür, dass der Bankensektor (-2,0%) auf der Branchenebene (DJ Stoxx) zusammen mit den Grundstoffwerten (-2,4%) zu den größten Verlierern gehörte. Als einziger Sektor schlossen die defensiven Verbrauchsgüter (+0,3%) im Plus. Gute Zahlen der…
Baumarktkette Home Depot (+1,4%) und der Kaufhauskette Macy’s (+0,5%) konnten nicht verhindern, dass das schwache Verbrauchervertrauen auch an den USMärkten für Abgaben sorgte. Auf der Branchenebene standen insbesondere zyklische Sektoren unter Druck. Grundstoffe (-2%), Energie und Finanzwerte (je -1,4%) gehörten zu den stärksten Verlierern. In Asien notieren die Märkte angesichts der negativen Vorgaben heute Morgen überwiegend (Ausnahme China, Gegenreaktion auf die gestrigen hohen Verluste) leichter. In Japan belastete zusätzlich der festere Yen die Exportwerte. Im übrigen Asien sorgten zusätzlich Maßnahmen zur Dämpfung der Immobilienpreise und Aussagen vom ehemaligen Chef des IWF, Rogoff (Immobilienblase sorgt für Belastungen), für Unruhe. (Marketingmitteilung Commerzbank)
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 24. Februar 2010 um 13:58 und abgelegt unter Kapitalanlagen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.













