Bankkunden sehen rot
Dienstag 23. Februar 2010 von Wolfgang
Verbraucherzentrale kritisiert Preispolitik
Immer mehr Verbraucher beschweren sich darüber, dass die Banken ihre Preise für diverse Dienstleistungen drastisch erhöhen und ihren Kunden bisweilen das Geld aus der Tasche ziehen.
Konkrete Beispiele sind sogenannte Erträgnisaufstellungen, die manche Bankkunden für das Finanzamt benötigen, Kosten für Benachrichtigungen bei Rücklastschriften und außerdem Gebühren, die für “Fremdgehen” – also das Geldabheben an Automaten anderer Institute – berechnet werden.
Dr. Peter Lischke von der Verbraucherzentrale Berlin weist darauf hin, dass…
Banken nach Paragraf 315 BGB generell berechtigt sind, Preise nach “billigem Ermessen” selbst festzulegen – was die Kunden bisweilen teuer zu stehen kommt: So wurden etwa einer Kundin für eine Erträgnisaufstellung satte 25 Euro in Rechnung gestellt.
“Letztendlich bleibt den Verbrauchern nur die ,Abstimmung mit den Füßen‘”, so Lischke. Da die wichtigsten Entgelte in einem Gebührenverzeichnis veröffentlicht sein und bei Banken und Sparkassen mit Filialen im Schalterraum aushängen müssen, sind Vergleiche zwischen Leistungen und Gebühren verschiedener Geldinstitute problemlos möglich.
Und sollte eine Konkurrenzbank kundenfreundlicher, serviceorientierter und zugleich auch noch günstiger sein, spricht nichts gegen einen Wechsel. Übrigens: Prinzipiell dürfen Banken für die Kontoauflösung keine Gebühren verlangen. (Verbraucherzentrale Berlin)
Tags:Gebühren, BankenVerwandte Artikel
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 23. Februar 2010 um 06:54 und abgelegt unter Geld sparen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.













