Aktienmarkt 5.2.2010
Montag 8. Februar 2010 von Wolfgang
Die Talfahrt an den europäischen Aktienmärkten hielt auch am Freitag an. Bei steigenden Umsätzen ging es deutlich abwärts, so dass sich das Wochenminus beim DAX auf rd. 3% ausweitete. Die US-Arbeitsmarktdaten, die eine sinkende Beschäftigung bei einer – ebenfalls überraschend – rückläufigen Arbeitslosenquote auswiesen, belasteten den Markt. Zudem sorgten die Ängste um die Finanzlage von EU-Mitgliedsstaaten wie Griechenland und Portugal weiter für Nervosität und entsprechende Gewinnmitnahmen. Auf der Einzelwertebene sorgte bei Infineon (-3,7%) die anstehende Hauptversammlung (11.2.) weiterhin für Diskussionen, während bei der Dt. Telekom (-0,3%) Gerüchte über einen Börsengang der US-Tochter für Unterstützung beim Aktienkurs sorgten. Auf der Branchenebene (DJ Stoxx) schlossen alle…
Sektoren im Minus. Finanzdienstleister (-3,6%), Versicherungen (-3,2) und Autos (-3,1%) verloren überdurchschnittlich. Sorgen über die Schuldenlage in Europa und die Arbeitsmarktdaten drückten auch die US-Märkte im Handelsverlauf deutlich ins Minus, mit einem Schlussspurt in der letzten Handelsstunde konnten sich die Indizes aber wieder ins Plus retten. Der Dow Jones verteidigte damit die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten (Tagestief 9.835). Auf der Branchenebene (DJ US) konnten Grundstoffe (+1,7%), IT(+1,2%), Finanzwerte (+1,1%) und Telekoms (+0,5%) im Plus schließen. In Asien gaben die Börsen den dritten Tag in Folge nach. Negative Unternehmensmeldungen (u.a. Panasonic, HTC mit mehr als 5% Kursverlust) und die anhaltende Schwäche des Euro belasteten. Heute stehen keine marktbewegenden Makrodaten an. (Marketingmitteilung Commerzbank)
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 8. Februar 2010 um 09:35 und abgelegt unter Kapitalanlagen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.














