Wechsel der Kfz-Versicherung: was ist zu beachten?
Freitag 16. Oktober 2009 von Wolfgang
Damit es beim Wechsel der KFZ-Versicherung kein böses Erwachen gibt, sollte man folgende Tipps berücksichtigen.
(News4Press.com) Eine weibliche Garagenbesitzerin, vielleicht etwas reifer, mit reicher und vor allem unfallfreier Fahrerfahrung und am besten auch noch ledig: So sehen die Lieblingskunden der Kfz-Versicherer aus. Das Spektrum an Angeboten, Tarifen und Rabatten, mit denen die Assekuranzen um die Gunst der Autobesitzer kämpfen, ist inzwischen alles andere als übersichtlich. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Leute, die gerne ihren Versicherer, oder zumindest ihren Tarif wechseln wollen. Aus dieser Situation hilft nur eines: Ein umfassender und unabhängiger Vergleich von Preisen und Leistungen aller…
Anbieter wie ihn etwa http://kfz-versicherung.einsurance.de zur Verfügung stellt. Doch was sollte man vor dem Vergleich wissen?
Die Lebenssituation ist entscheidend
Viele Versicherte sind der Meinung, dass die Typ- und Regionalklassen ausschlaggebend für die Beitragshöhe sind. Damit liegen sie natürlich nicht falsch – der Autotyp und die Region, in der man wohnt, gehören zweifelsohne zu den wichtigsten Faktoren bei der Beitragsfestlegung. Doch sie verlieren inzwischen immer mehr an Bedeutung. Versicherungsexperten weisen darauf hin, dass die Lebenssituation inzwischen deutlich an Gewicht gewonnen hat. So zahlt zum Beispiel ein Student drei oder vier Mal mehr als ein Rentner, ein verheirateter Mann etwa 400 Euro mehr für die Kfz-Haftpflichtversicherung als eine ledige Frau. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Sie einen Vergleich wählen, in dem Faktoren wie Familienstand, Beruf und Alter berücksichtigt werden.
Werkstattbindung spart Geld
Eine Neuigkeit in der Kfz-Versicherung, insbesondere in den Teil- und Vollkaskoversicherungen, ist die Werkstattbindung. Viele Assekuranzen gewähren dabei besondere Rabatte, wenn sich die Versicherten dazu verpflichten, einen entstandenen Schaden in einer bestimmten Werkstatt reparieren zu lassen, mit der der Versicherer einen Vertrag abgeschlossen hat. Diese Vertragsklausel wurde vor einigen Monaten heftig kritisiert, doch inzwischen haben sich alle Ängste als unbegründet erwiesen. Denn ein Vertrag mit einer Werkstatt bedeutet nicht, dass man Einbußen bei der Qualität der Reparaturen einfach hinnehmen muss. Ganz im Gegenteil! Die Vertragswerkstätten arbeiten ausschließlich mit originalen Ersatzteilen des jeweiligen Herstellers, sodass die Garantie des Autos nicht verloren geht. Darüber hinaus müssen solche Vertragswerkstätten strikte Regeln einhalten, die die Qualität der durchgeführten Reparaturen garantieren. Ein weiterer Punkt, auf den Sie beim Durchführen des Versicherungsvergleichs achten sollten, ist daher die Werkstattbindung – diese muss auf jeden Fall als Option vorhanden sein.
Schadenfreiheitsklasse ist nicht gleich Schadenfreiheitsklasse
Die Schadenfreiheitsklasse gibt Auskunft darüber, wie lange ein Versicherter schadenfrei gefahren ist und zählt zu den wichtigsten Kriterien der Beitragsbemessung in der Kfz-Versicherung. Die Schadenfreiheitsklasse einer Person ist bei allen Versicherern gleich, doch das Geld, das dahinter steckt, ist oft sehr unterschiedlich. So zum Beispiel die ungünstigste Schadenfreiheitsklasse 0, in die normalerweise Fahranfänger eingestuft werden. Bei einem Unternehmen zahlt ein Fahranfänger bis zu 600 Euro im Monat für die Kfz-Versicherung, bei einem anderen knapp 300. Der Vergleich, den Sie in Anspruch nehmen, sollte deshalb möglichst viele Angebote und Unternehmen berücksichtigen. Nur so können Sie sich einen ausreichenden Überblick über die Preise und Leistungen der verschiedenen Assekuranzen verschaffen.
Leistungen sind auch wichtig
Laut verschiedener Umfragen haben mehr als 80 Prozent der deutschen Autobesitzer durch einen Versicherungs- oder Tarifwechsel Ersparnisse erzielt. Die Beitragshöhe ist natürlich für die Mehrheit der Versicherten immer noch der wichtigste Faktor, der die Entscheidung über eine neue Versicherung beeinflusst. Doch aufgepasst! Genauso wichtig wie der Preis einer Police sind auch die Leistungen, die ein Unternehmen gewährt. Eine günstige Police kann sich schnell als eine Kostenfalle entpuppen, wenn die Leistungen im Schadensfall nicht stimmen. Achten Sie vor allem auf die Deckungssumme – diese sollte 100 Millionen Euro nicht unterschreiten. Wichtig ist auch die Rückstufung in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse nach einem Unfall – bei billigen Tarifen ist diese oft besonders drastisch. Der Punkt „grobe Fahrlässigkeit“ führt auch oft zu Streitigkeiten – eine effiziente Kfz-Kaskoversicherung sollte deshalb auch solche Schäden abdecken. (wk/news4press.com)
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 16. Oktober 2009 um 12:48 und abgelegt unter Versicherungstipps. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.













