Software: Sechs Bewerbungsprogramme im Test
Samstag 28. Februar 2009 von admin
Bewerbungsprogramme helfen wenig
COMPUTERBILD testet sechs Bewerbungsprogramme / Personalprofis bewerten Qualität / Testsieger nur „befriedigend“
Wer zurzeit einen Job sucht, ist nicht zu beneiden: Immer mehr Bewerber
konkurrieren um immer weniger freie Stellen. Deshalb gilt es, sich mit
einer erstklassigen Bewerbung von der Masse abzuheben. Doch das ist
nicht ganz einfach. Spezielle Bewerbungsprogramme versprechen hierbei
Hilfe. COMPUTERBILD hat sechs von ihnen getestet und dabei die
entstandenen Bewerbungen auch ausgewählten Personalentscheidern
vorgelegt (Ausgabe 6/2009, ab Montag im Handel)…
Mit den Programmen sollen Nutzer eine vollständige Bewerbungsmappe mit
Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf erstellen und anschließend per
E-Mail oder Post verschicken können. Als Basis für die automatisch
erstellten Dokumente dienen die persönlichen Daten sowie im Programm
enthaltene Textbausteine und Layout-Vorlagen. Ideal ist es, wenn sich
fertige Bewerbungen direkt aus dem Programm heraus per Mail
verschicken lassen. Immerhin zwei Testkandidaten versagten bei dieser
Aufgabe. Auch das PDF-Format ist eigentlich Pflicht, um Dokumente ohne
Formatprobleme austauschen zu können – doch hier kam nur die Hälfte der Programme ohne Zusatzsoftware aus.
COMPUTERBILD setzte für den Test auf zehn erfahrene Personalchefs,
etwa von Philips, OTTO, BP und Galeria Kaufhof. Sie bewerteten die
Qualität der Bewerbungen nach den Kriterien erster Eindruck, Sprache,
Stil sowie Gesamt-eindruck. Anschließend veranstaltete die
COMPUTERBILD-Schlussredaktion einen „Korrektur-Marathon“ und suchte
nach Rechtschreib- und Grammatik-fehlern. Ergebnis: Nur eine von 300
Bewerbungen erhielt die Bestnote 1,00.
Im Test setzte sich das „Bewerbungs-Genie“ von Data Becker (15,95
Euro) an die Spitze. Doch selbst als Testsieger leistet „das Genie“
keinen Traumjob – bietet aber dank ansprechender Textvorlagen, guter
Ausstattung und Funktionen mehr als die Konkurrenz. Der Test-Sieger
erfasst die Daten bequem über Masken und Assistenten. Außerdem kann
der Nutzer die standardisierten Textbausteine und Gestaltungsvorlagen
ändern, um seine persönliche Note einzubringen. So benutzerfreundlich
ist das Schlusslicht „Bewerbungs-Maker 8.0“ von Jobsoftware (23,95
Euro) nicht: Dessen Textbausteine lassen sich in der erstellten
Bewerbung nicht mehr bearbeiten und so muss der Nutzer immer eine neue Bewerbung beginnen, wenn er Texte anpassen will. [computerbild]
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 28. Februar 2009 um 21:59 und abgelegt unter Software. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.














Freitag 6. März 2009 um 22:03
[...] Finanzratgeber-kirch.de berichtet über Software Bewerbungsprogramme und das diese am Ende für professionelle Bewerbungen wenig nützlich sind. [...]